Erzähl mir was!

In meinem Workshop am diesjährigen DGTA-Kongress haben die 33 Teilnehmenden sieben Kinderbücher auf TA-Inhalte hin untersucht.

Gruppenarbeit

Hier sind die Ergebnisse der Gruppenarbeit:


Küss mich oder friss michKatharina Grossmann-Hensel
Küss mich oder friss mich!

Küss mich oder friss mich

Da die Wälder zu klein werden, machen sich die wilden Tiere auf den Weg in die Städte. Im Wald steht das Küken ganz oben auf dem Speiseplan des Fuchses. Aber was passiert, wenn sich die beiden in der Stadt begegnen?


So war das! Nein, so! Nein, so!Kathrin Schärer
So war das! Nein, so! Nein, so!

So war das! Nein, so! Nein, so!

Warum ist der Steinturm zusammengekracht? Hat ihn der Fuchs umgestoßen? Ist es von alleine passiert? Hat der Bär hineingehauen? Und warum hat der Dachs so laut geschrieen? Ein Streit, drei Ansichten – und viele Gründe, einander zuzuhören.


Das kleine Ich bin ichMira Lobe
Das kleine Ich bin ich

Das kleine Ich bin ich

Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren. Es fühlt sich mit vielen anderen Tieren verwandt – obwohl es keinem ganz gleicht. Es ist kein Pferd, keine Kuh, kein Vogel, kein Nilpferd – und langsam beginnt es an sich zu zweifeln. Aber dann erkennt das kleine Tier: Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich.


mutig, mutigLorenz Pauli, Kathrin Schärer
mutig, mutig

mutig, mutig

Alles fängt an wie auf dem Spielplatz: Maus, Schnecke, Spatz und der Frosch sind am Teich zusammengekommen, und plötzlich ist die Idee für das Wettspiel da. Wer ist der Mutigste von allen?


Irgendwie AndersKathryn Cave, Chris Riddell
Irgendwie Anders

Irgendwie Anders

So sehr er sich auch bemühte wie die anderen zu sein, Irgendwie Anders war irgendwie anders. Deswegen lebte er auch ganz allein auf einem hohen Berg und hatte keinen einzigen Freund. Bis eines Tages ein seltsames Etwas vor seiner Tür stand. Das sah ganz anders aus als Irgendwie Anders, aber es behauptete, genau wie er zu sein…


Ich mit dir, du mit mirLorenz Pauli, Kathrin Schärer
Ich mit dir, du mit mir

Ich mit dir, du mit mir

Der Siebenschläfer hat eine Flöte, der Bär ein weiches Kissen: »Wollen wir tauschen?« Ja! Doch dann sind die Bärentatzen zu groß, um auf der Siebenschläferflöte zu spielen, und der Siebenschläfer kann sich bei dem Gequietsche nicht ausruhen.


Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?Sam McBratney, Anita Jeram
Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?

Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?

Der kleine Hase hat den großen Hasen lieb. Wie lieb? Sooo lieb hat er ihn und breitet die Ärmchen aus. Aber die Arme des großen Hasen reichen weiter. Wie lieb man sich überhaupt haben kann, das zeigt dieses bezaubernde Buch.


An dieser Stellen noch einmal ein herzliches Danke schön allen, die den Workshop besucht und mitgearbeitet haben.

Eine grosse Portion Dank geht auch an Corinne Germanier-Biedermann für das Vorstellen ihres Buches “Lea und die Kopfzwerge”.

  • Drucken
  • Twitter
  • Facebook
  • Xing


Rezension “Sei stark!”

Sei stark! Roman ISBN 978-3-8482-1222-4Rezension meines Romans Sei stark! in der aktuellen DSGTA-Info-Ausgabe. Herzlichen Dank, Angela Zimmermann.

Der erste Roman „Sei stark“ von Jürg Bolliger beschert seinen Lesern einen unterhaltsamen Schweizer Krimi-Abend. Hauptfigur Leo lebt in Biel und wird durch die zufällige Begegnung mit Anja in einen Kriminalfall verwickelt. Die beiden Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz, die Neugier auf die Fortsetzung der Geschichte ist rasch geweckt.

Der Autor ist ein Perfektionist in Sachen Beschreibung und malt  Figuren, Orte und Handlungen bis ins kleinste Detail aus. Er lässt den Lesern damit nicht viel Spielraum für eigene Phantasie. Dass Jörg Bolliger ein Transaktionsanalytiker ist, zeigt sich daran, dass sich die Figur Leo während der Geschichte weiter entwickelt, seinen Antreiber „Sei stark“ in Frage stellt und langsam in Kontakt mit seinen Gefühlen kommt. In diesem spannenden Kriminalroman haben Gefühle viel Platz bekommen, werden beschrieben und oft auch begründet. Der TA-geschulte Leser begegnet dabei schmunzelnd Sequenzen gut verpackter TA-Theorien.

Geschickt lässt Jürg Bolliger zwei Erzählstränge nebeneinander laufen. Während die Haupthandlung wie ein Spielfilm zu geniessen ist, wird auf eingestreuten Nebenschauplätzen die Spannung mit rätselhaften, anonymen Dialogen aufrecht erhalten. Wer in der Mitte des Buches glaubt, dass nun das Haupträtsel gelöst ist und nur noch Langeweile folgt, soll eines besseren belehrt werden. Hier nimmt der Autor den Leser erneut an die Hand und führt ihn durch wilde Abenteuer zu den gesuchten Antworten.

Alles in allem ein vergnüglicher, bodenständiger Krimi, der den TA-geschulten Leser neugierig darauf macht, was wohl dieser so starke Leo in einer professionellen Skript-Woche alles entdecken könnte.

Angela Zimmermann, Schwyz

  • Drucken
  • Twitter
  • Facebook
  • Xing


  • Drucken
  • Twitter
  • Facebook
  • Xing